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Oft wäre ich gerne schwerer

Die Krux mit den Trails und der Kampf mit dem Schneemobil

Mein Schlittenhundegespann zieht lautlos durch die winterlich verschneite Weite Nordschwedens. Nur das Gleiten der Schlittenkufen und das gleichmäßige Traben der arbeitenden Hunde auf dem frisch gefallenen Schnee ist zu hören. Die kalte Winterluft kühlt meine Wangen, der Rest ist von Kopf bis Fuß in warme Kleidung gepackt. Ich stehe auf dem Schlitten und genieße es, mich von meinen geliebten Hunden durch die weiße Landschaft ziehen zu lassen. Zusammen sind wir ein unschlagbares Team.

Es ist einfach ein wunderbares Gefühl mit den Hunden unterwegs zu sein. Neue Gegenden zu erkunden und gemeinsam Herausforderungen zu meistern. Das schweißt zusammen.

In diesen Momenten sind all die vorrausgegangen Strapazen vergessen. Nein, ich meine nicht die Arbeit und Versorgung der Hunde. Nie würde ich dies als Strapazen bezeichnen.

Was ich meine ist das Vorbereiten der Spur! Denn wer glaubt, dass man mit einem Team von Hunden und einem Schlitten einfach mal losfahren kann, der irrt. Natürlich ist alles möglich. Mit Schneeschuhen vor den Hunden gehen – um sich so Meter für Meter vorwärtszukämpfen. So kommt man aber nicht besonders weit. Jedenfalls nicht dort, wo wir wohnen. Wir haben so viel Schnee, dass die Hunde bis über die Ohren versinken, wenn wir nicht die Trails anlegen würden.

Und ja, das Anlegen der Trails ist strapaziös. Ich fahre gerne Schneemobil, wenn das einen Zweck erfüllt. Diejenigen die mich schon länger kennen, wissen das ich physische Anstrengung mag und vor kaum einer Herausforderung zurückschrecke. Ganz besonders motiviert mich der Gedanke an großartige Trainingsstrecken für unsere Schlittenhunde. Gleichzeitig ist das Spurenfahren mit unglaublich vielen Flüchen und Schimpfworten meinerseits verbunden. Es ist erschreckend welch Aggression der Kampf mit dem Schnee in mir hervorrufen kann – und welche Kräfte!

Schlimmste Schneemobil-Tour

Es ist noch nicht sehr lang her, dass ich die schlimmste Schneemobiltour diesen Winters gemacht habe. Während dieser Tour hatte ich beschlossen, nie wieder Schneemobil zu fahren und wollte den Schlüssel gleich bis zum nächsten Winter weghängen.

Der Plan war eine einfache Spur zu öffnen. Die Strecke nutzen wir schon seit einigen Jahren und führt viel auf nicht geräumten Wald- und Forstwegen entlang. Normalerweise kann ich diese Strecke schon viel früher öffnen. Öffnen bedeutet, dass ich sie zum ersten Mal befahre und quasi eine erste Spur in den Schnee presse. Aber dieses Jahr war der Anfang des Winters sehr warm und die Bäche froren verhältnismäßig spät zu. Da ich einige davon queren muss, war es mir nicht möglich gewesen die Spur früh zu öffnen.

Eine Tour zu öffnen, klingt recht einfach und schnell gemacht. Dem ist jedoch nicht ganz so.

Zuerst muss ich, gerade bei einem neuen Gebiet, die Geländekarten studieren. Das geht mittlerweile sehr gut online. Da gibt es Geländekarten und Satellitenbilder. Darauf lässt sich gut erschließen, ob es Schneisen an Waldrändern gibt, Sümpfe, Seen, Bäche und Waldwege, die man zu einer Runde – möglichst groß, also mindestens 40 km, gern 60 km – verbinden kann.

Wir können nur dort fahren, wo Platz ist und kein Wald zerstört wird, z.B. neu gepflanzte Bäume. Manchmal muss ich auch im Sommer oder Herbst Strecken vorbereiten, damit es dann im Winter funktioniert. Zum Bespiel Schneisen von Sträuchern oder umgefallenen Bäumen befreien.

Waldwege sind mir nicht so lieb beim Spuren machen. Es ist zwar praktisch, aber auch unsicher. Denn oftmals werden sie plötzlich geräumt, da die Rodungsarbeiten hier im Norden besonders stark im Winter stattfinden. Für die großen Maschinen ist es oft leichter im Winter, der Boden ist hart gefroren und durch den Schnee wird der Untergrund deutlich weniger beschädigt.

Wird ein Waldweg geräumt, ist er für uns mit dem Hundeschlitten unbrauchbar und sogar gefährlich. Die Krallenbremse des Schlittens kann sich nicht in den hart gefrorenen Boden krallen und es wird schwierig die eifrigen Huskies zu bremsen. Glatt ist es oftmals auch! Eine gefährliche Kombination. Daher versuche ich Waldwege bei der Planung zu meiden, was nicht immer möglich ist.  

Damit eine Spur für das Fahren mit dem Hundeschlitten nutzbar ist, muss ich die Spur mehrfach mit dem Schneemobil fahren, am besten sogar mit einem skotersladd. Doch zuerst muss ich sie entsprechend breit machen.

Einen skotersladd zieht man hinter dem Schneemobil her, um die Spuren zu präparieren – der Schnee wird komprimiert und Unebenheiten werden ausgeglichen.

Wie präpariert man die Spur?

Schneemobile haben unterschiedliche Breiten der Matte, das Band womit sich das Gefährt vorwärtsbewegt. Je breiter die Matte, desto breiter wird die Spur. Zuerst fährt man die erste Spur. Dann fährt man einmal rechts und einmal links von der ersten Spur, die zweite und dritte Breite, am besten leicht überlappend. Für das beste Ergebnis gerne mehrfach am selben Tag. Bei einer durchschnittlichen Spurenlänge von 40 km dauert das seine Zeit.

Im besten Fall friert die Spur über Nacht, somit ist das Fundament für den gesamten Winter gelegt. War es am Tag der Präparierung warm, um 0 Grad, dann wird das Ergebnis perfekt. Ansonsten ist es ein bisschen wie ein Spiel. Fahren, warten bis gefroren, warten bis antauen, noch einmal fahren, warten bis es überfriert, usw. Aber zu hart will ich die Spur auch nicht. Das wäre nicht so gut für die Gelenke der Hunde…

Du verstehst schon langsam, dass ich den Schlüssel vom Schneemobil manchmal einfach weghängen möchte, oder? Gleichzeitig fasziniert mich die Herausforderung und ich versuche immer wieder neues zu lernen. Umso effektiver ich beim Spuren machen bin, umso mehr Zeit habe ich mit den Hunden.

Wenn die Spur die gewünschte Breite hat, fahre ich noch mit einem selbstgebauten skotersladd drüber. Die etwas leichtere Variante besteht aus einer Euro-Palette und die richtig schwere Variante ist ein großes Eisenteil. Je nach Bedingungen wähle ich den passenden sladd aus. Umso mehr ich die Spur komprimiere, desto besser werden die Bedingungen zum Anker setzen. Nein, nicht der Bootsanker, sondern der Schneeanker. Quasi die Handbremse am Hundeschlitten.

Und wäre das Ganze nicht schon komplex genug, so kommen jetzt auch noch die Elche ins Spiel. Im Winter gibt es besonders viele Elche in unserer Region. Weil der Schnee tief ist und die Elche in der kalten Jahreszeit ihre Energie sparen müssen, freuen sie sich sehr, wenn die Menschen so schön hart gepresste Wege machen. Manche Strecken werden schnell zu einer Elch-Autobahn. Auf diesen lässt es sich wunderbar gehen, während man am Wegesrand fressen kann, oder sich neben der Spur im Schnee einen Schlafplatz macht.

Mich stören die Elche nicht, ganz im Gegenteil, es sind großartige Tiere! Aber leider sind sie ECHT SCHWER. Das Resultat sind Löcher, tiefe Löcher in meinem Trail. Löcher, in die die Hunde beim Laufen treten, sich stauchen oder im schlimmsten Fall sogar den Fuß brechen können. Da die Elche wenig kommunikativ sind und noch weniger einsichtig, bleibt mir nur die Spur so hart wie möglich zu pressen. Denn dann trägt sie sogar einen Elch.

Die perfekte Spur bekomme ich mit einer ersten Präparierung, wenn ungefähr 40 – 50 cm Schnee liegen. Habe ich die Spuren gut vorbereitet, kann später ruhig Neuschnee kommen. Dann muss ich auch nicht jedes Mal mit dem Schneemobil drüberfahren, sondern kann die Spur mit dem Schlittenhundegespann öffnen. So biete ich den Hunden auch einiges an Lerneffekt und vielseitiges Training.

Die Herausfoderungen mit dem Schneemobil

Dieser Winter war in vielerlei Hinsicht herausfordernd. Es war lange warm, die Bäche und Sümpfe wollten einfach nicht zufrieren und dann kam viel Schnee auf einmal. Das verzögert das Zufrieren um einige Wochen. Als ich endlich über die Bäche konnte, war die geplante einfache Tour anders als sonst.

Die Strecke war teilweise mit über einem Meter Tiefschnee bedeckt und obendrauf vom Wind hart gepresste Verwehungen. Das machte es unglaublich anstrengend. Trotzdem war ich motiviert und hatte mir vorgenommen noch am Ende der Strecke eine schöne Extrarunde zu machen; ein bisschen den Berg rauf, über den Sumpf und hinten herum wieder zurück auf den Waldweg. Ein toller Plan, dachte ich.

In Wirklichkeit fuhr ich mich schon auf der einfachen Strecke mehrfach ordentlich fest. Samt Schneemobil bin ich in den Graben gerutscht, zweimal ist er auch umgekippt. Es ist enorm anstrengend ihn aus dem ganzen losen Tiefschnee wieder zu befreien. Deutlich schwieriger, als wenn man nur 50 cm Schnee hat.

In den Graben rutschen bedeutet, dass ich von der geplanten Spur abkomme und seitlich in einen riesigen Schneehaufen gleite. Dort angekommen steckt man in einem Schneeloch, im Graben. Dann muss ich erstmal Luft holen. Viel Luft. Absteigen. Nachdenken. Hier hilft nur Technik und Erfahrung. Einfach nur Gas geben ist eine schlechte Idee. Dann wird das Loch nur noch tiefer.

Wer noch nie Schneemobil gefahren ist, kann sich das wahrscheinlich nur schwer vorstellen. Es gibt verschiedene Arten von Schneemobilen. Rennmaschinen mit viel PS, leicht und kurz. Andere, so wie meiner, sind Arbeitsmaschinen. Groß, schwer (500 kg), breite Matte und starker Motor. Perfekt um Spuren zu fahren und um schwere Lasten zu ziehen.

Generell kann man mit dem Lenker lenken, aber es gehört schon auch die Verlagerung vom eigenen Gewicht dazu. Vor allem im Tiefschnee, hier schwimmt das Schneemobil eher. Die Matte bringt die Vorwärtsbewegung, die Kufen unter dem Motor halten das Gefährt gerade. Aber das Körpergewicht entscheidet sehr, wohin es geht. Dabei verlagert man sein Gewicht, während man die Hände am Lenker hat. Mal reicht es, wenn man aufsteht und das Gewicht auf einen Fuß verlagert, manchmal muss man sich aber schon richtig „rauslehnen“, damit es dahin geht, wohin man will.

Das eigene Gewicht spielt da eine große Rolle. Mit meinen nicht ganz 70 kg ist die Auswirkung auf die 500 kg des Schneemobils oft nur sehr gering. Da hilft nur hüpfend auf dem seitlichen Trittbrett zustehen und auf der Seite balancieren, während das Schneemobil sich durch den Tiefschnee arbeitet.

Stell dir also vor: 500 kg schwerer Motorschlitten fährt durch den ein Meter tiefen Pulverschnee und hinterlässt eine 50 cm breite Rinne. So weit so gut. Bei der zweiten Spur, also knapp neben der ersten, wird das Ganze dann schon tricky. Bisschen wie das Fahren auf einem Bergkamm mit dem Mountainbike, immer schön die Balance halten. Die Hände am Lenker und am Gashebel, das Gewicht komplett auf eine Seite vom Motorschlitten, mit beiden Beinen hüpfend auf dem Trittbrett. Nur nicht stehen bleiben.

Und wenn das Hüpfen nicht reicht, hänge ich mich, mit dem Po und ein Bein, so weit wie möglich nach Außen, halb über der Seite balancierend. So komme ich Meter für Meter voran. Du glaubst gar nicht wie oft ich mir wünsche, mehr zu wiegen! Und längere Arme zu haben.

Wie bekommt man das Schneemobil wieder frei?

Naja, und manchmal hilft es eben alles nicht. Dann rutscht man in den Graben, das tiefe Schneeloch. Jetzt heißt es schaufeln. Die Lösung ist IMMER schaufeln. Schaufeln, schaufeln, schaufeln. Und trampeln. Den Schnee unter der Matte fest trampeln. Den Schnee unter den Kufen, den Schnee neben dem Motorschlitten, vor dem Motorschlitten und hinter ihm – wegschaufeln. Dann mit Wackeln und feinfühligem Gas geben, den Motorschlitten frei fahren. Und weiter geht’s.

Es gibt noch diverse andere Szenarien, wie man sich festfahren kann. Immer läuft es auf harte Arbeit hinaus. Meistens kostet es mich ca. ½ bis ¾ Stunde und VIELE Schimpfworte und laute Schreie.

Schneewall im Weg? Weg schaufeln. Bäumchen im Weg? Weg sägen. Baumstumpf im Weg? Mit der Axt zu Kleinholz machen. Wasser unter der Matte? Problem.

Wenn das ganze Geschaufel nichts hilft und das Schneemobil sich nicht von der Stelle bewegen möchte, gibt es noch einen Joker. Meine geliebte Handseilwinde. Diese habe ich immer dabei, genauso wie eine Säge, eine Axt, ein langes Seil und eine Schaufel. Die Seilwinde lässt sich an einem Baum befestigen und so kann das Schneemobil herausgezogen werden. Schlecht ist nur, wenn kein Baum in der Nähe ist oder nur ein kleines Bäumchen, dass dem Zug nicht standhält…

Am besagten Tag hing ich besonders häufig fest. Es gab einige Momente, an denen ich mich fragte, ob das Schneemobil jetzt an seine Grenze gekommen war. Und für mich war es nicht nur physisch anstrengend, sondern auch mental, weil ich mehrfach wirklich nicht mehr wusste, ob ich da wieder rauskomme. Zum Teil habe ich eine Stunde geschippt und probiert, doch zu guter Letzt bin ich immer wieder rausgekommen. So ein echter Dickkopf ist da sehr hilfreich.

Wo ist die eigene Grenze?

Vielleicht war meine Tagesform auch nicht so ideal. Der Tag hatte so seine Schwächen gezeigt, zu viele Kompromisse wurden gemacht. Und meine Ambition zur kleinen Extrarunde hat mir dann den Rest gegeben. Ich hatte auf dem Satellitenbild eine so großartige Strecke gesehen. Eine Schneise im Wald – perfekt dachte ich. Und das wollte ich mir nicht nehmen lassen, wo doch alles bis dahin schon nicht so gut lief. Naja, manchmal sollte man es einfach lassen. Flexibel sein und geplante Vorhaben einfach verschieben – ich lerne nie aus.

Heute wollte ich es aber wissen. Ich wollte den Erfolg. Die Vorstellung eine neue Strecke für meine Hunde öffnen zu können war einfach zu verlockend. Die Schneise war schwer zu finden und nach einer ½ Stunde herumstapfend im Tiefschnee (ich war so schlau wenigstens nicht gleich das Schneemobil mitzunehmen), musste ich einsehen: die Schneise ist ein Bach. Stellenweise sehr schmal, voller Gestrüpp und leider auch Wasser.

Was habe ich für Optionen: Zurück fahren? NEIN. Jetzt hatte ich schon so viel geöffnet. GENAU. Ich wollte unbedingt diese neue Strecke. UND WIE. Es muss noch eine andere Streckenführung geben. Ich will das Vorhaben erfolgreich abschließen.

Flucht nach vorn!

Obwohl es langsam dunkel wird, obwohl ich hier das erste Mal bin, obwohl ich den Sumpf vor mir habe und ich nicht weiß ob da noch offenes Wasser ist. JA, GENAU DESWEGEN.

Ich habe es gemacht und es bis zum Waldweg geschafft. Kurz vor dem Waldweg hielt ich für eine Pause an. Ich stieg vom Schneemobil ab – und steckte bis über die Schultern im Tiefschnee. Ich war paff. Ich konnte noch gerade so die Fußleiste vom Schneemobil mit den Händen erreichen. Ich dachte noch: „Das glaubt mir keiner!“. Schade, dass man von solchen Situationen keine Bilder hat.

Diese Situation erinnerte mich wieder an eine wichtige Lehre von Wettkämpfen. „Du hast erst das Ziel erreicht, wenn du die Ziellinie überquert hast.“ Es ist eine bekannte Herausforderung unter Athleten die Motivation und den Fokus nicht kurz vor der Ziellinie zu verlieren. Vor allem bei Rennen die über eine lange Distanz gehen.

Also habe ich mich an der Fußleiste hochgezogen und bin irgendwie wieder auf das Schneemobil geklettert. In der Situation war ich echt froh, dass ich als Kind viel voltigiert habe. Denn, ob man sich nun auf ein galoppierendes Pferd schwingt oder aus dem Tiefschnee auf das Schneemobil, die Bewegungsabläufe sind doch erstaunlich ähnlich.

Wieder auf dem Waldweg angekommen bekam ich eine Nachricht von Johanna, sie fragte sich schon ob alles ok ist, da schon recht lange unterwegs war. Ich schilderte ihr meine Erlebnisse, sicher klang ich nicht so motiviert wie sonst. Sie hat mich schnell davon überzeugt auf direktem Wege nach Hause zu kommen und nicht noch wie geplant die zweite und dritte Breite der Spur zu fahren.

Wieder zuhause angekommen spürte ich erst wie erschöpft ich war. In den Armen deutete sich schon der Muskelkater an und meine Knie zierten einige blaue Flecken. Den Schlüssel vom Schneemobil habe in die hinterste Ecke unseres Schlüsselkastens gehängt und vor mich hin brummelte ich „Das war die letzte Schneemobiltour für diesen Winter.“

Von dem Moment an wo ich den Schlüssel weggehängt habe, reflektierte ich über die vorangegangene Tour. Zuerst war die Enttäuschung groß, schließlich wollte ich den kompletten Trail präparieren. Vielleicht war ich doch etwas zu streng mit mir? Immerhin bin ich trotz erschwerter Bedingungen wieder heile zuhause angekommen, inklusive Schneemobil. Die erste Etappe wurde geöffnet und selbst eine neue Extra-Runde habe ich gefunden.  

Warum empfand ich es als so anstrengend?

Vor allem meine Einstellung war falsch. Ich hatte die Einstellung das ich (endlich) einen leichten Trail öffne. Die erschwerten Bedingungen mit dem vielen Neuschnee habe ich nicht wahrnehmen wollen. Und vor allem wollte ich nicht meinen Plan ändern.

Manchmal ist es sinnvoll einen Moment innezuhalten und zu reflektieren.  So kann eine Situation besser eingeschätzt werden und man kann passende Lösungen finden. Mögliche Schwierigkeiten können so besser gemeistert werden und man bewahrt sich eine fokussierte und entspannte Einstellung.

Vielleicht war die Tour mit dem Schneemobil doch nicht so schlimm.

 “Look for the best. Prepare for the worst.” Markus Aurelius

Nachtrag:

Den einfachen Trail habe ich zwei Tage später präpariert und konnte die Spur schon mehrfach mit dem Schlittenhundeteam fahren. Das Präparieren der Spur war erstaunlich einfach, ich war auf alles gefasst und konnte so die Tour mit dem Schneemobil genießen.

Die herausfordernde Extrarunde ist auf der Karte eingezeichnet und wartet darauf nächsten Winter zu einer ordentlichen Trainingsstrecke präpariert zu werden.


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