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Mein aussergewöhnliches Ziel – ein süsser Welpe hilft dabei

Wir haben ein neues Familienmitglied!

Ein waschechter Schlittenhund.

Wer hätte das gedacht?! ?

Hola Diego!

Er ist ein Rüde, heißt Diego und ist jetzt 15 Wochen alt.

Wir hatten nicht geplant gerade jetzt einen neuen Welpen in den Kennel zu holen. Doch wann läuft es schon mal so, wie man es plant…?

Aber ich greife vor… .

Ok, von vorne – wie ist es dazu gekommen?



Vor einigen Wochen bekam ich von einer Freundin die Anfrage einen Welpen aufzunehmen. Meine erste Reaktion war: „Nein, nicht jetzt wo alles so unsicher ist. Wir wissen nicht einmal, wie es nächstes Jahr weitergeht.“ Aber die Frage nach der Abstammung und ein paar Bildern konnte ich mir trotzdem nicht verkneifen.


Warum suchte Diego ein neues Zuhause?


Schon seit vielen Jahren arbeitet unsere Freundin Piita mit Schlittenhunden im Tourismus. Mit ihrer Hauptleithündin hatte sie im Frühjahr einen Welpenwurf geplant – geboren wurden 7 Rüden und eine Hündin. Eigentlich wollte sie alle Hunde behalten. Doch für so viele Rüden hat sie dieses Jahr keinen Platz in der Kennelanlage. Es ist bei ihr einfacher, wenn das Verhältnis von Rüden und Weibchen recht ähnlich ist. Die Unterbringung in den Zwingern als „Paaren“ ist dann leichter und oftmals die Stimmung ruhiger. Nun waren es so viele Rüden geworden, dass sie nicht alle behalten konnte. Daher suchte sie für 2 von ihnen ein neues Zuhause.

Ein erster Blick auf die Abstammung gefiel mir, die Bilder vom kleinen süßen Diego sowieso ?


„Platz haben wir im Moment genug.“, dachte ich mir. Drei von unseren Senioren waren leider in den letzten Monaten von uns gegangen und damit gab es freie Hundehütten und Zwinger. Auch das Futter wäre für Diego für die kommenden Monate schon gesichert.


Als ich Johanna von Diego und meinen Überlegungen erzählte sah sie das leider ganz anders. Sie war absolut dagegen. „Jetzt ein neuer Hund? In so unsicheren Zeiten die Verantwortung und die Extraarbeit für einen Welpen übernehmen? Das macht doch keinen Sinn.“, fand sie.


Ich nahm mir ihren Einwand zu Herzen und ging der Frage auf den Grund, warum ich eigentlich so angetan von diesem kleinen Welpen war. Diegos Abstammung gefiel mir auch beim zweiten Blick sehr gut. Sein Stammbaum zeigte, dass er aus einer alten Linie stammte, bei der ein Hund namens Scotty eine große Rolle spielte. Dazu muss ich etwas ausholen.


Zwei besondere Hunde


In den letzten Jahren bin ich bei meinen Recherchen zu Schlittenhunden und ihrer Abstammung mehrfach auf Hunde gestoßen, die mir besonders gut gefallen haben. Manche überzeugten durch ihren athletischen Körperbau und andere durch ihre mentale Stärke. Insbesondere zwei meiner eigenen Hunde haben dabei eine wichtige Rolle gespielt: Dino und Loop. Beide waren gute Leithunde und mental sehr stark. In meinen Recherchen zu ihren Stammbäumen traf ich auf die Verbindung zu eben diesem Scotty.

Scotty war in den 80-ger Jahren ein herausragender Leithund von Goerge Attla, eine Ikone aus dem Hundeschlittensport in Alaska. Von Mona´s Vater (ein „alter Musher“) hatte ich ein Buch geschenkt bekommen in dem Scotty erwähnt wurde. Das Buch ist ein alter Klassiker zum Thema Schlittenhunde (Speed mushing manual). Obwohl es schon viele Jahrzehnte alt ist, finden sich doch viele Informationen, die noch heute höchst aktuell sind. Jedenfalls hat sich für mich ein roter Faden ergeben, den ich seither verfolge: Ein Hund mit einer Abstammung von Scotty könnte das Potenzial zu einem richtig guten Leithund haben.

Dino als auch Loop waren besondere Hunde. Mit beiden hatte ich eine tiefe Bindung und konnte mich zu 100 Prozent auf sie verlassen. Es war, als hätten wir stets dasselbe Ziel und sie übernahmen gern ihren Teil der Verantwortung und nahmen ihre Aufgabe ernst. Sie waren mental unglaublich stark, selbstsicher und eigenständig. Sie hätten alles für mich gemacht, so wie ich für sie. Es fühlte sich an, als hätte ich mir ihr Vertrauen erarbeitet. Sie waren zwar oftmals stur und eigenwillig, im Kopf wurden sie aber nie müde.

Dino – ein eigensinniger Leithund

Dino war ein spezieller Hund. Er kam zu uns im Jahr 2010. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir 4 Schlittenhunde und wollten ein kleines Rennteam aufbauen. Micha, auch ein in Schweden lebender Skandinavien-Fan aus Deutschland, wusste davon und hatte den Kontakt zu Mona hergestellt. Sie suchte gerade ein neues Zuhause für Dino. Sie war auf Umwegen die neue Besitzerin von Dino geworden. Er kam aus einem Kennel, in dem man mit touristischen Schlittenhundetouren arbeitete, aber auch Schlittenhunderennen fuhr. Dino wurde dort „aussortiert“ und Mona erklärte sich bereit ihn aufzunehmen.

Doch sie merkte bald, dass Dino nicht immer glücklich war mit ihrem Lebensmodell. Sie lebte teils in Schweden, teils in Deutschland. Und gerade dieser Ortswechsel und das manchmal recht lebendige Umfeld im bevölkerten Deutschland waren Dino oftmals zu viel. Sie hoffte jemanden zu finden, bei dem er zur Ruhe kommen könnte.

Ich war bei unserem ersten Treffen mit Dino ehrlich gesagt nicht begeistert. Er war unglaublich schreckhaft, sehr unsicher mit Menschen, sehr groß, sehr lang, sehr kurzes Fell… Gar nicht so wie ich mir einen Langdistanzschlittenhund vorstellte. Ich sah seine Zukunft so gar nicht bei uns.

Dino sah das allerdings anders. Er war sofort begeistert von mir und unserem kleinen Kennel. Wie selbstverständlich spazierte er in den freien Zwinger und legte sich in die Hundehütte. Mit einem zufriedenen Seufzen und völlig tiefenentspannt, als gehörte er schon immer dazu. Sein Benehmen verwunderte Mona sehr und auch ich war überrumpelt. Die Zeichen waren eindeutig. Dino zog bei uns ein. Das hatte er so beschlossen und uns mehr als deutlich gezeigt.

Und der beste Lehrmeister

Dass ausgerechnet er mein treuester Begleiter und erster richtiger Leithund werden würde, das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Aber es dauerte nicht lang, bis ich merkte, dass wir ein ganz besonderes Verhältnis hatten. Ich konnte mich immer auf ihn verlassen. Er war ein wunderbarer Leithund. Egal wann, wo, wie – Dino hatte immer beide Ohren bei mir und setzte meine Kommandos sofort um.

Ich weiß noch wie Johanna vor einigen Jahren eine kleine Tour fahren wollte, den Weg aber nicht so genau kannte. Daher sagte ich zu ihr, sie soll Dino als Leithund nehmen, dann ist es kein Problem. Er kennt den Weg.  Sie fuhr also mit 6 Hunden los, Dino vorne im Lead. Ich war sehr überrascht, als Johanna kurz nach ihrer Abfahrt schon wieder zurück war. Die Runde wäre eigentlich deutlich länger gewesen.

Ich ging raus, um sie zu empfangen. Johanna schüttelte den Kopf und sagte: „Leithund ist er wohl nur für Dich!“. Dino hatte nach ein paar Kilometern einfach das Team zum Stehen gebracht und sich geweigert weiter zu laufen. Vor ihnen lag der Trail über den Sumpf, leicht überschneit mit Neuschnee.

Niemals wäre er an diesem Punkt mit mir stehen geblieben oder hätte sich verweigert! Aber bei Johanna hat er sich hingesetzt und durch seine Autorität im Team haben es die anderen Hunde ihm gleichgetan. Johanna hatte noch ein paar Versuche angestellt die Tour fortzusetzen. Aber ohne Erfolg. Erst als sie ihm sagte er solle wenden, sprang er auf, drehte sich und das ganze Team um und lief begeistert nach Hause. Zu mir ?

Als er älter wurde, liebte er es auf dem Sofa zu schlafen und egal wohin mit dem Auto zu fahren. Seine absoluten Favoriten waren quietschende Spielzeuge, auf die er wie ein Verrückter abging. Als Welpenerzieher eignete er sich nur bedingt, denn er war etwas zu „deutlich“ in seinen Verboten. Kleine Welpen haben wir ihm besser nicht zur Aufsicht gegeben. Auch wurden ihm die anderen Hunde im Alter zu schnell und wild.

Da er nicht mehr so gut sehen konnte, war er oft angespannt, wenn andere Hunde freispielten. Daher war er in den letzten Jahren zum Haushund geworden und musste sich sein Sofa in seinen Seniorenjahren nur mit unserem eigentlichen Haushund Leo teilen.

Diego und Dino sind verwandt

Diegos Stammbaum zeigt, dass Dinos Vater der Urgroßvater von Diego ist. Das in Kombination mit der Abstammung von Scotty fühlte sich einfach super an. Und ein bisschen so, als wäre Dino wieder bei uns….

In mir schrie alles: „Ja! Ich will Diego!“

Um Johanna zu überzeugen brauchte es jedoch noch ein paar Argumente mehr. Aber ich war vorbereitet ?. Wir würden Diego ihm Tausch gegen eine zukünftige Paarung bekommen. Das hatte ich mit Piita, der Besitzerin, schon ausgetüftelt. Wir würden Diego zu uns nehmen ohne dass wir etwas bezahlen müssten. Im Gegenzug kann Piita in den kommenden Jahren eine ihrer Hündinnen mit einem unserer Rüden paaren.

Auch die Sorge um die finanzielle Zukunft hatte ich Piita genannt und sie hatte sofort angeboten, dass sie Diego im Notfall zurücknehmen würde. Falls wir die Hunde nicht mehr finanzieren könnten, was hoffentlich niemals passiert, hätte er einen Platz.

Warum Piita bei der Suche nach einem neuen Zuhause für Diego an uns gedacht hat, liegt in erster Linie daran, dass wir uns menschlich sympathisch und in Sachen Hunde oft einer Meinung sind. Und nach kurzer Zeit im Gespräch über Diego, haben Piita und ich gemerkt, dass wir eine gemeinsame Vision haben. Wir möchten Diego gerne beim längsten europäischen Schlittenhunderennen, dem Finnmarkslöpet, über die Ziellinie laufen sehen.

Ich sehe es schon genau vor mir: Diego! Als Leithund läuft er stolz, mit erhobenem Kopf und führt das Team selbstsicher über die Ziellinie. Man kann förmlich sehen, dass er das Vertrauen des ganzen Teams innehat. Und dahinter ich – auf dem Schlitten mit einem breiten Grinsen.

Und ich weiss auch schon genau was ich dann zu Johanna sagen werde … ?

Es stand fest:  Diego wird Teil meines Teams und Teil unserer Familie. Und Johanna wird ihn sicherlich ganz bald in ihr Herz schließen, das weiß ich genau.

Mein grosses Ziel

Doch warum sind mir diese Eigenschaften der Hunde so wichtig? Warum möchte ich einen – oder gern auch mehrere ? – sture, selbständige Leithunde?

Weil ich ein Ziel habe!  

Mein großes Ziel ist es mit meinen Hunden am längsten Hundeschlittenrennen Europas, dem Finnmarkslöpet, teilzunehmen und mit einem gesunden, motivierten Team und einer guten Platzierung über die Ziellinie zu fahren. Gern mit Diego als Leithund ?

INFO BOX Finnmarkslöpet

In den letzten Jahren lag mein und unser Fokus auf genau diesem Ziel. Arbeit, Leben, Haus, Hof, Kennel – alles haben wir darauf abgestimmt. Ein Puzzelteil nach dem anderen kam an seinen Platz. Eines davon war unsere erste große eigene Züchtung. 2018 wurden unsere 16 Welpen geboren, das zukünftige Team!

Es war alles geplant und die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. 2020 sollte das Jahr werden in dem wir aus der Planungsphase in die praktische Vorbereitung übergehen sollten. Viel Training und die ersten Testrennen lagen vor uns. Zwar wären wir das Finnmarkslöpet 2021 noch nicht gefahren, aber dafür andere kleinere Rennen, um die Junghunde auch mental zu trainieren.

2020 hat uns Corona einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Plötzlich wurde aus motivierter, zielgerichteter Zukunftsplanung eine akute, bedrohliche Existenzangst. Der Verlust der finanziellen Grundlage ließ unseren Traum in weite Ferne rücken. Die Angst die Hunde zu verlieren vereinnahmte mich komplett. Doch genau diese Angst löste auch meine erste Schockstarre wieder auf. Ich wusste was zu tun ist. Alles in Bewegung setzten, um die Hunde zu behalten!

Und jetzt, anstrengende und arbeitsreiche Monate später, sind die Hunde noch da! Dank wunderbarer Menschen konnten wir die erste akute Situation lösen. Auch wenn das Damoklesschwert noch über uns schwebt, haben wir Wege gefunden die finanzielle Situation etwas zu erleichtern. Durch Patenschaften für die Hunde, Futter- und Geldspenden, T-Shirt-Designkampagnen, Aufträge in der Forstwirtschaft und unserem sehr sparsamen Lebensstil, können wir wieder ruhiger schlafen. Die Hunde sind noch da! Mit all ihrer Energie.

Die Hunde interessieren sich nicht sonderlich für Corona. Sie wollen ihre tägliche Aufmerksamkeit, wollen täglich mehrfach gefüttert werden und regelmäßig Laufen, Ziehen und Spielen.

Die Voraussetzungen für uns haben sich geändert – für die Hunde nicht. Sie sind Schlittenhunde – egal ob vor, während oder nach Corona. Sie sind und werden es immer sein.

Was macht den Schlittenhund so besonders?

Schlittenhunde sind einfach besonders. Alaskan Huskies sind DIE ultimativen Ultra-Marathon-Läufer. Sie wurden über Jahrzehnte nach ihren athletischen Eigenschaften gezüchtet. Ihr Aussehen ist so unterschiedlich wie man sich nur vorstellen kann, aber die anatomischen und stoffwechselbedingten Eigenschaften wurden immer weiter an das Laufen im arktischen Klima über lange Distanzen angepasst.

FAKTEN

Schlittenhunde – die ultimativen Langstrecken-Athleten

Bei optimalem Training, Pflege und Fütterung sind die Schlittenhunde in der Lage unglaubliches zu vollbringen. Wie schaffen sie das? 

  • VO2max (maximale Sauerstoffaufnahme) liegt bei einem sehr gut trainierten Schlittenhund bei 300mg/kg/min (im Vergleich: ein Top 2-Beiner Athlet wie Lance Armstrong hat einen VO2max von 84mg/kg/min)
  • Kalorienverbrauch von 8000 bis zu 13 000 kcal pro Tag. Während Rennbedingungen können Schlittenhunde bis zu 60% Fett in der Nahrung verstoffwechseln.
  • Besondere Anpassung an lange Belastung auf Zellebene. Schlittenhunde können einen „Stoffwechselschalter“ umlegen (nach 1-3 Tagen dauerhafter Belastung verbrauchen die Schlittenhunde nicht mehr ihre Reserven).

Wenn dich das Thema interessiert, findest du auf folgenden Webseiten detaillierte Informationen.

https://www.sciencedaily.com/releases/2008/09/080925072436.htm

https://frontierscientists.com/2014/03/iditarod-sled-dogs-fat-burning-capabilities/


Das bedeutet das Schlittenhunde nach einem langen Rennen dieselben Vitaldaten (oder sogar Bessere) wie vor dem Rennen haben können, sprich sie sind oft fitter als vor dem Rennen und könnten locker weiterlaufen.

Wie ein Jagdhund für die Jagd und das Apportieren gezüchtet wurde und Hütehunde das Hüten einer Herde lieben, so wurden Schlittenhunde für das Ziehen gezüchtet. Und sie lieben es. Das ist nichts, was man ihnen beibringen muss, das Machen sie ganz von allein und sind dabei hoch motiviert. Oftmals so sehr motiviert, dass der Musher sie davor schützen muss sich zu überarbeiten. Denn ihr Verlangen zu Ziehen und zu Laufen ist oftmals völlig wahnsinnig. Einen Schlittenhund muss man nicht motivieren. Ermutigen, Anfeuern und ihnen positives Feedback geben – ja, das schon. Aber die Motivation haben sie in sich.

Immer motiviert – im hier und jetzt

Und das ist das Besondere an ihnen. Sie sind von Natur aus motiviert und leben im Moment. Die Vergangenheit und die Zukunft ist nicht von grosser Bedeutung für die Hunde. Sie tun das was sie gut können. Jetzt und immer wieder. Ein berühmter Musher – Martin Buser – hat mal gesagt:

“Dogs do not worry about the next bend in the trail….”

Er versucht die Einstellung der Hunde auch für sich zu nutzen. So sagt er sich zum Beispiel im Training und auf Hundeschlittenrennen: “The place im going to is my favorite place. The trail I´m on is my favorite trail. The next checkpoint is my favorite checkpoint.”.

Im Jetzt sein. Die Gegenwart leben. Das Beste geben. Jeden Moment.

Die Hunde haben es mir die letzten Monate vorgemacht. Sie sind noch da. Ich bin noch da. Und mein Ziel ist noch da. Auch wenn noch viele Fragen offen sind. Mein Ziel, meinen Traum, werde ich weiterverfolgen. Sicherlich werden noch einige Kurven, Steine, Hürden und was noch so im Weg sein kann, vorkommen. Aber das ist egal. Ich sehe es genau vor mir:

Den Zieleinlauf von 8SeasonsHuskies beim längsten Schlittenhunderennen in Europa. Müde und mit Frostbeulen im Gesicht gleite ich auf dem Schlitten hinter meinem Team über die Ziellinie. Johanna wartet im Ziel auf uns, um uns freudestrahlend in Empfang zu nehmen.  

Vor mir meine extra starken wheel dogs Mars und Flash, davor mein Powerpaar Duplo und Snickers. Vor ihnen läuft wild bellend Pearl und neben ihr die stille Twix. Vom Licht und Menschen leicht irritiert laufen davor Lava und Saphier.

Selbst nach 1200 Kilometern noch immer motiviert ziehen vor ihnen in Schwarzweiß Oreo und Milkyway. Hinter den Leithunden, in zweiter Reihe, laufen Bounty und ihre Mutter Spice, noch immer voll im Laufmodus. Und ganz vorne als Leithunde überquert die hochkonzentrierte Kitkat die Ziellinie. Und neben ihr Diego, stolz und mit erhobenem Haupt.

Wir geben weiterhin alles dafür im März 2022 mit unseren eigenen Hunden an der Startlinie des Finnmärkslöpets stehen zu können. Hoch motiviert, immer wieder im Hier und Jetzt um gut auf alle kommenden Herausforderungen vorbereitet sein.


Letzten Winter haben wir zusammen mit Elise von Meraki Studios ein Video über die fantastischen Schlittenhunde und unser tägliches Arbeiten mit ihnen gedreht. Viel Spass beim schauen! 🙂


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4 Kommentare

  • Ulli

    Liebe Katharina, leider kann ich euch finanziell nicht unterstützen, Corona hat bewirkt, dass ich nahezu alle Einnahmequellen verloren habe. Aber auch ich habe Freundinnen und Freunde und habe in den letzten Monaten viel Solidarität erlebt. Menschen sind sehr viel besser als ihr Ruf 😉
    Ich lese zwar nicht regelmäßig hier, aber wenn, dann habe ich immer meine Freude, wie du/ihr den Weg geht. Ich drücke euch die Daumen, dass es immer für euch weitergeht und dass dein Traum einmal Realität wird.
    Ganz liebe Grüße
    Ulli, auch an Johanna <3

  • Franz Wanghofer

    Hallo Kati, hallo Johanna,
    vor kurzem – auf der Suche nach einem (2) Alaska Husky(ies) – bin ich zufällig auf eure Seite gestoßen und habe deinen, euren Blog, Berichte gelesen. Vor 6 Woche musste ich mich von meinem letzten Alaska Husky verabschieden – sie starb leider auch an Krebs. Nach 30 Jahren Alaska Huskies wollte ich keinen Hund mehr. Ich hatte max 6 Erwachsene Hunde ums Haus. Eigentlich wollte ich aufhören weil mir das Abschiednehmen immer sehr schwer fällt. Wie gesagt : eigentlich. Nun ertappe ich mich immer wieder dass ich alleine in der Zwingeranlage stehe und es einfach zu ruhig ums Haus ist. Alaskans gibt es leider in Deutschland fast keine mehr. Meine Hunde hatten ebenfalls, wie Diego, die Abstammung George Attla mit Urgroßvater Scotty und Mutter von Terry Streeper. Ich kaufte mir den ersten Hund – er hieß Elektriker – bei Gerd Bittl fürs Skitouren gehen. Bald kam ein zweiter Hund von der selben Linie hinzu. Die Hundedame bekam nach 5 Wochen! junge und so musste ich mir einen Schlitten bauen und begann rennen zu fahren. Wir waren zwar erfolgreich aber ich ging lieber auf Tour mit der Bande. Mit den Hounds konnte man zum Schluss eh nicht mir konkurrieren. In meiner Gegend kann man auch nichts anderes mehr kaufen. Ich wünsche dir, euch viel Erfolg und dass ihr gut durch die Krise kommt. Ich werde mir ein Hoody bestellen. Mit freundlichen Grüßen Franz (ich suche weiter)

    • Kat&8SeasonsHuskies

      Hallo Franz – ja wenn einen erstmal der Schlittenhunde-Virus packt wird man ihn meist nicht mehr los 🙂
      Wir können ja in Kontakt bleiben. Bei uns in der Region gibt es immer mal wieder Alaskan Huskies zu verkaufen. Und viel Spass mit dem Hoodie!

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