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Farbenfroher Herbst ist am Polarkreis angekommen

Wie jedes Jahr kommt er überraschend plötzlich 😊.

Hier am Polarkreis verfärben sich ab Ende August die Blätter, die Nächte werden kühler und nicht selten gibt es die ersten frostigen Nächte. Meteorologisch ist der 1. September Herbstbeginn. Bei uns im Norden fühlt sich das sehr passend an.

Mit dem Herbst rückt der Winter näher, meine absolute Lieblingsjahreszeit! Die Winterzeit im Leben einer Musherin wie mir ist die intensivste und schönste die ich mir vorstellen kann.

Give me snow, give me dogs and you can keep the rest.
(Knud Rasmussen / polar explorer)

Bevor es aber auf den Schlitten geht starten wir im Herbst auf vier Rädern. Ende August/ Anfang September, wenn die Temperaturen fallen kann es endlich los gehen. Zum Trainieren braucht es kühle Temperaturen und eine niedrige Luftfeuchtigkeit. Ich achte sehr darauf, dass ich nicht zu früh beginne. Denn die große Gefahr ist das Überhitzen der Hunde.


INFO zum Hitzschlag bei Hunden


(übersetzt aus dem Englischen von der Webseite https://www.nonstopdogwear.com/en-eu/magazine/warm-weather/)

Warme Tage können eine Herausforderung sein, wenn es darum geht, Hunde zu trainieren. Überhitzung kann möglicherweise zu tödlichen Zuständen wie Hitzschlag oder Herzstillstand führen.

Hundekörper sind anders gebaut als unsere. Der größte Unterschied in diesem Fall besteht darin, dass sie nicht schwitzen können. Dies ist eine der ersten Techniken zur thermischen Abkühlung für den Menschen.

-Um das auszugleichen, keucht der Hund viel und atmet Luft- und Wasserdämpfe durch den Mund aus. Dieser Prozess an sich schafft es, etwa 60 Prozent der abgegebenen Wärme abzuleiten. Andere physiologische Prozesse treten auch bei einer starken Hitzewelle auf, einschließlich peripherer Vasodilatation oder einer Erhöhung des gepumpten Blutvolumens im Herzen, die beide zur Abkühlung des Körpers auf einem signifikanten Niveau beitragen.

Diese Techniken machen 70 Prozent der evakuierten Wärme auf der Körperoberfläche aus. Der Hund wird auch sein Verhalten ändern, nach kühleren Böden, Schatten und Brise suchen und seine Aktivitäten einschränken, sagt die Tierarztstudenint und Canicross-Athletin Camille Paris.

Das Verständnis der Mechanismen hinter der Abklingzeit des Hundes ist für die optimale Vorbeugung und Behandlung eines Hitzschlags von entscheidender Bedeutung.

Wie du einen Hitzschlag erkennst

Ein zu warmer Hund hechelt viel, um die Ansammlung von innerer Wärme auszugleichen. Folglich nimmt der Herzrhythmus ebenso zu wie der Femurpuls, der unter dem Oberschenkel abgetastet werden kann. Das Zahnfleisch trocknet plötzlich und wird dunkelrot, obwohl der Hund viel Speichelfluss hat.

Ein Hund, der kurz vor einem Hitzschlag steht oder leidet, scheint schwächer zu sein und schwankt aufgrund eines niedrigeren Blutdrucks. Er erbricht sich auch und hat Durchfall mit Blut im Stuhl.

Wenn der Hund bis dahin nicht versorgt wurde, setzen sich die Symptome fort und entwickeln sich zu einer Schwächung des Oberschenkelpulses, einer extremen Blässe des Zahnfleisches, einem allmählichen Fortschreiten der Atmung in Richtung Apnoe, Erbrechen und blutigem Durchfall und schließlich zu Krämpfen und Koma . Einige Anzeichen können auch einige Tage nach dem Vorfall auftreten, wie Herzrhythmusstörungen, Krämpfe, vermindertes Urinvolumen und / oder das Auftreten von Gelbsucht (bewirkt, dass Haut und Weiß der Augen gelb werden).

Hyperthermie wird als schwerwiegend angesehen, wenn die Körpertemperatur des Hundes 41 Grad Celsius überschreitet. Bestimmte Rassen wie Windhunde haben jedoch natürlich eine erhöhte Körpertemperatur.

https://www.nonstopdogwear.com/en-eu/magazine/warm-weather/


Lese dein Team

Jedes Hundeteam ist anders. Der Trainingsplan muss bei Bedarf angepasst werden. In dieser Saison habe ich 24 Hunde im Training, 16 davon sind 2 Jahre alt. Die meisten von ihnen vertragen zu hohe Temperaturen nicht gut. Besonders zu Beginn des Herbsttrainings, wenn sie mehr oder weniger untrainiert sind. Deshalb halte ich mich an die Faustregel, von Dr. Lee (Fachärztin für Veterinärmedizin und CEO von VetGirl)

Wenn die Summe von Temperatur (in Fahrenheit) und Luftfeuchtigkeit höher ist als 150, ist es zu  warm für die Hunde.

In unserer Region bedeutet es für mich und mein jetziges Team erst zu trainieren wenn es 8 Grad Celsius oder kälter ist.

Ihr ahnt sicherlich schon was das bedeutet. GEDULD. Meine absolute Stärke. Tiefenentspannt prüfe ich ein Mal täglich die Wettervorhersage. Sehr sehr entspannt… 😂

Ne, mal ehrlich: Sehr sehr sehr regelmäßig schiele ich auf meine Wetterapp und verfolge gespannt den Verlauf. Morgen soll es ein Grad kälter sein? Und der Regen ist heute Nacht schon durch? Kann es morgen los gehen?

Auch wenn ich meinen Social Media – Konsum halbwegs im Griff habe, sehe ich dann in den Netzwerken wer schon trainiert. Glückliche Gesichter der Musher und freudig wedelnde Schwänze der Vierbeiner auf Bildern und Videos. Nicht leicht sich da zurück zu halten und doch bei über 10 Grad die Hunde einzuspannen… Aber es ist wichtig, dass ich meiner Linie treu bleibe. Ich habe meine Erfahrungen gemacht und darauf vertraue ich.

Mich beschäftigen

In dieser Zeit ist es gut, wenn ich ausreichend beschäftigt bin! Dieses Jahr war das mehr als leicht.

Als im Frühjahr durch die Corona Krise unsere daraus resultierende Insolvenz Realität wurde, beschäftigte uns die Suche nach Lösungen. Wie versorgen wir die Hunde? Wie verdiene ich in Zukunft Geld? Wir hatten viele Ideen. Nicht alle realistisch und nur wenige direkt umsetzbar.

Die größte Branche hier in der Region ist die Forstwirtschaft. Es gibt riesige Waldareale und damit auch viel Arbeit rund um den Wald. Ungefähr 50% der Fläche gehört dem Staat und 50% sind in Privatbesitz. Bis vor 10 Jahren wurde der Wald oftmals radikal zu Geld gemacht. Es wurde viel gerodet. Alles, vom Baum bis zu den Wurzeln wurde verarbeitet.

Das entspricht keiner nachhaltigen Forstwirtschaft. Doch in den letzten Jahren hat sich die Einstellung langsam zum Positiven geändert. Leider gibt es noch genügend der anders Denkenden… und jedes Jahr sieht man neue grausame Kahlschläge.

Doch vor allem die privaten Besitzer sehen ihren Wald als langfristige Anlage und wollen nachhaltigere Wege gehen. Es wird mehr in die Pflege des Waldes investiert. Und hier habe ich meine Chance gesehen. Bereits in den vergangenen Jahren habe ich mich schon mehrfach mit dem Freischneider gearbeitet. Der Freischneider ist die kräftigere Variante einer Motorsense. Mit dem Freischneider kann man intensiv Landschafts- und Waldpflege betreiben.

Neue Selbstständigkeit mit KAT Outdoor

Mit der Unterstützung von Johanna habe ich mich im Juni deshalb selbständig gemacht. Mit meiner Firma „KAT Outdoor“ biete ich Waldpflegedienste an.

Dass es Nachfrage für diese Leistung gibt, wusste ich. Denn viele der privaten Waldbesitzer sind älter geworden und können oder wollen diese notwendige Arbeit nicht mehr selbst machen. Da ich gut mit unseren Nachbarn vernetzt bin, würde ich schon bald Aufträge bekommen. Doch bevor es los gehen konnte, benötigte ich die entsprechende Ausrüstung und einen Lehrgang im Umgang mit dem Freischneider. Dieser „Führerschein“ ist nicht zwingend nötig. Aber er vermittelt Sicherheit für den Kunden als auch für mich selbst.

Also kaufte ich mir einen gebrauchten Freischneider und machte gleich am nächsten Wochenende den Lehrgang. Die Schutzkleidung nutzte ich von meiner Motorsägenausrüstung. In den letzten Jahren hatte ich jedes Jahr unser Winterholz selbst mit der Motorsäge geschnitten. Daher besaß ich schon eine schnittsichere Hose, spezielle Stiefel und Helm.

Nach dem Lehrgang, den ich erfolgreich abschloss, war klar, dass ein gebrauchter Freischneider keine gute Idee war, die Motorsägenhose viel zu warm und schwer, die Stiefel zu groß und grob und der Helm zu mächtig. Daher musste ich doch erst in neue Ausrüstung investieren. Aber jetzt konnte es endlich losgehen.

Die ersten Aufträge

Der erste Auftrag ließ nicht lang auf sich warten. Wie es hier im ländlichen Norden eben so ist. Der Sohn vom Nachbarn kennt jemanden, der…. Und ehe ich mich versah stand ich zum ersten Mal allein im Wald. Nur ich, der Freischneider – und viel Gestrüpp 😊


Motorsägen Grundkenntnisse

Bisher bin ich noch nicht dazu gekommen eine Webseite oder Werbung für meine Firma zu machen. Ich bekam für den Anfang durch Mund-zu-Mund Werbung genügend Aufträge. Doch für nächstes Jahr plane ich etwas mehr Werbung. Als ich im August etwas Luft hatte bot es sich an noch einen Motorsägenkurs zu machen. Denn mit diesem Schein verbessern und verbreitern sich meine Kompetenzen für zukünftige Aufträge. Will man auf fremdem Boden, auch wenn es in Auftrag gegeben wurde, einen Baum fällen, dann darf man das nur, wenn man diesen Schein hat. Außerdem macht es Sinn zu wissen, was man tut…

Der Freischneider hat gewisse Begrenzungen und funktioniert maximal für das Schneiden von dünnen Bäumen. Sollte es also mal notwendig sein einen etwas dickeren Baum zu fällen, dann ist es notwendig den Motorsägenkurs gemacht zu haben.

Der Kurs ging 3 Tage und meine neu erlernte Kompetenz konnte ich seither schon einige Male nutzen. Es ist unglaublich befriedigend so unabhängig zu sein. Ob das Fällen eines Baumes der krank geworden ist oder das Zersägen vieler Stämme für unser Winterholz…

Langweilig wird es mir so schnell jedenfalls nicht.

Tägliche Routinen

Ich stehe jeden Tag um 05:30 auf, trinke ein paar Tassen Kaffee, bevor ich raus gehe, um die Hunde zu füttern. Danach fahre ich in den Wald und arbeite. Meine Aufträge sind unterschiedlich. Zum Teil geht es um Jungwuchspflege, manchmal um Jungbestandspflege. In beiden Fällen geht es nicht darum in die natürliche Differenzierung des Bestandes einzugreifen, sondern den Bäumen mehr Platz und Licht zu schaffen, die sich bereits gegen die anderen durchgesetzt haben.

Nach 5 bis 7 Stunden fahre ich nach Hause, wo oftmals Johanna auf mich wartet und wir Kaffee trinken und am Lagerfeuer Mittag essen. Besonders hoch im Kurs stehen bei mir Würstchen, Salat und frisch gebackenes Brot. Danach ist Hundespass angesagt. Johanna hat den Vormittag über die Versorgung der Hunde übernommen und ein Großteil der Meute hatte schon ihren Auslauf im Freigehege. Ich freue mich dann, wenn ich ein paar ausgewählten Hunden eine „besondere“ Aktivität anbieten kann. Quality time!

Entweder verbringe ich Zeit im Auslauf oder ich fahre mit ein paar Hunden in den Wald. Oder spiele Ball mit unserer verrückten Blizzard.

Am späten Nachmittag ist dann Fütterung der Raubtiere 😊

Johanna übernimmt die Fütterung der Menschen und zaubert uns täglich Wunderbares auf den Tisch. Bevor es aber Zeit fürs Abendessen ist, bringe ich meine Ausrüstung in Ordnung. Sägeblätter schleifen, Motorsäge und Freischneider säubern, Benzin auffüllen, Kleidung trocknen. Manchmal bleibt noch ein wenig Zeit für Büroarbeit. Ich muss jedoch gestehen, dass ich das Administrative Johanna überlasse.

Ich habe es wirklich versucht! Sogar einen halben Buchführungskurs habe ich gemacht. Aber das ist einfach nicht meine Welt. Welch Glück ich habe, dass Johanna das für mich – und sogar gern – macht! Ich beantworte E-Mails und kümmere mich um den Blog und Social Media. Nach dem Abendessen fahre ich so langsam runter – wenn es nicht schon kalt genug ist für eine Trainingsrunde.
Satt, müde und zufrieden geht es schnell ins Bett. Ein Partymensch bin ich wohl eher nicht… Es sei denn die Party ist um 22:00 vorbei 😊

Vorfreude auf das Herbsttraining

Bald kommen abends und nachts noch längere Trainingstouren dazu. Eine unglaublich schöne Zeit -mit den Hunden am Lagerfeuer sitzen und das draußen sein genießen. Mehr zum Herbsttraining erzähle ich dir in meinem nächsten Blogpost.

Die Aufträge im Wald reichen noch für den ganzen Oktober. Falls der Schnee nicht so früh kommt, vielleicht auch noch ein wenig im November. Aber dann ist die Saison zu Ende. Daher ist es wichtig für mich, dass ich versuche so viele wie möglich zu schaffen. So viel wie möglich zu verdienen, damit es uns durch den Winter bringt. Uns und unsere Hunde. Aber so weit bin ich leider noch nicht.

Egal wie gut die neue Selbständigkeit angefangen hat, gesichert ist die Zukunft nicht. Die Erfahrung von diesem Frühjahr, dass alles plötzlich vorbei sein kann, hat bei mir Spuren hinterlassen. Die Leichtigkeit, die mich bisher immer begleitet hat, hat eine Kerbe bekommen.


Rückblick auf den Tourismus

Das Arbeiten im Wald ist auch deswegen so passend, weil ich recht flexibel die Zeit einteilen kann. Ein klassischer Bürojob wäre für unser Leben mit den Hunden nicht möglich. Daher war die Kombination mit Tourismus auch so praktisch. Es ließ sich alles gut planen. Da im Tourismus alles lang im Voraus geplant werden muss, schuf das eine Sicherheit.

Die Touren wurden inhaltlich und terminlich mindestens 1 Jahr im Voraus, oftmals sogar fast 2 Jahre vorher festgelegt. Auch wenn man noch keine Bestätigung für die Durchführung hatte, so wusste man welche Touren gefragt waren und welche Anbieter welche Touren im Normalfall gut verkauften. Sicher war man jedoch erst 30 Tage vor Reisebeginn. Wenn ich jetzt so zurückblicke, war es nicht wirklich sicher, eher eine Illusion.

Jetzt jedoch weiß ich nicht wie es nächsten Sommer sein wird. Werde ich Aufträge haben? Wird es reichen? Kann ich uns und die Hunde versorgen?

Johanna´s neuen Pläne

Johanna ist seit Mai auf der Suche nach Arbeit. Sie hält sich tapfer. Sie schickt viele Bewerbungen und vermittelt mir, dass sie guter Dinge ist. Aber ich merke, dass es schwer für sie ist. Sie hatte in ihrem Leben noch nie Schwierigkeiten einen Job zu finden. Doch „ihre“ Branche ist quasi nicht mehr vorhanden. Hotel, Restaurant, Tourismus – keine Jobs.

Also bewirbt sie sich für alles Mögliche. Doch sie ist nicht die einzige Bewerberin auf dem Arbeitsmarkt. Wie ihr geht es vielen und der Konkurrenzdruck ist hoch. Die Absagen häufen sich.

Die letzten 10 Jahre war Johanna diejenige, die das Geld nach Hause gebracht hat während ich mich um unseren Hof gekümmert habe. Es ist kein schönes Gefühl für sie zu wissen, dass sie uns diese Sicherheit nicht mehr geben kann. Johanna wäre aber nicht sie selbst, wenn sie nicht noch mehr Pläne hätte. Sie denkt generell langfristiger als ich. Daher hat sie sich nun für ein Distanz-Studium zur Buchhalterin beworben. Hier sieht sie für sich die besten Chancen.

Ihre Schulausbildung und Berufsausbildung waren von Anfang an im Kaufmännischen Bereich und Dinge wie Rechnungswesen, Buchführung und Controlling hat sie schon immer gern gemacht. Für mich gänzlich unverständlich 😊 aber „Hut ab“! Mit dem Studium hat sie gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt in der Zukunft.  Und uns eine neue Sicherheit.

Ich wünsche ihr, dass sie die Zulassung zum Studium bekommt und werde sie mit all meiner Kraft unterstützen. Auch wenn sich der Druck auf mich als Hauptverdienerin damit nicht mindert. Doch Johanna diese Möglichkeit zu geben, steigert meine Motivation umso mehr!

Von der Waldarbeit erhoffe ich mir einen Großteil der Kosten für die Versorgung der Hunde decken zu können.

Es wird nicht leicht werden

Doch der Winter ist lang und damit gibt es mehrere Monate, in denen ich kein Geld verdienen kann. Daher versuche ich diese Monate auf andere Art zu überbrücken. Mit T-Shirt-Kampagnen, Patenschaften, Spende und Sponsoren hoffe ich es zu schaffen.

Das ist kein einfach verdientes Geld! Denn gerade hier ist es mir besonders wichtig, dass ich eine echte und ehrliche Kommunikation mit meinen Lesern habe. Mein Qualitätsanspruch an die Inhalte, die ich über meinen Blog, die Social-Media-Kanäle und verschiedene Artikel vermittle, ist sehr hoch.

Durch alle Posts, Videos und Kampagnen möchte ich den Paten und all denen, die gespendet haben etwas Besonderes zurückgeben. Und natürlich neue Menschen erreichen, die uns unterstützen wollen.

Wenn ich da meinen Job gut mache, dann können die Hunde bei uns bleiben. Ich möchte nicht das Gefühl bekommen, dass ich es nicht ernst genug genommen habe. Und am Ende fehlt das Geld für Futter oder ärztliche Versorgung der Tiere. Die Arbeit mit Text, Bild und Design braucht Zeit. Und ein gutes Team.

Unterstützung von tollen Menschen

Ich bin froh, dass ich die Unterstützung von Menschen um mich herumhabe, die mir helfen meine Ideen in die passende Form zu bringen. Mona und Johanna helfen mir mit den richtigen Worten und den Inhalten. Zoe, Franzi, Jana geben mir Feedback zu Designfragen. Jorek, Jana und Elise zeigen mir Wege strategischer zu arbeiten und die Fülle an Marketingelementen zu durchschauen. Und die Hunde geben mir jeden Tag Freude, Liebe, Kraft und den Sinn, warum wir all das eigentlich machen!

Dieser Eintrag mag ein wenig schwer klingen. Und ja, das ist es auch. Es ist schwer nach einer Niederlage wieder aufzustehen. Es ist schwer, das Gute im Schlechten zu sehen. Es ist schwer Mut aufzubringen, wenn alles aussichtslos scheint. Es ist schwer seine Ziele im Auge zu behalten, wenn um einen herum alles tobt. Es ist schwer neu anzufangen. Es ist schwer die Schönen Dinge zu sehen, wenn es einem schlecht geht. Doch es gibt sie! Und ich kann sie auch sehen!

  • Zum Beispiel das gut gefüllte Trockenfutterhäuschen mit Futter für die kommenden Monate, dass wir zum Teil geschenkt und zum Teil durch die Spendengelder kaufen konnten.
  • Oder die vollen Tiefkühltruhen mit gefrorenem Fisch, den die Nachbarn uns schenken und die Hunde lieben.
  • Oder die Kisten mit Elchknochen, die die Jäger uns vorbeibringen.
  • Oder das Trainingsgefährt, dass wir zur Hälfte gesponsort bekommen haben.
  • Oder die fast fertige Sauna, die Heike und Monika uns geschenkt haben und ohne die wir kein Badezimmer hätten.
  • Oder die Ausrüstung für die Hunde, die ManMat uns gesponsort hat und die Arbeitskleidung, die wir von Engelbert Strauss bekommen haben.

Und vor allem sehe ich die gut genährten Hunde, die mich täglich begeistert empfangen, wenn ich ihnen Futter geben. Futter, das wir nicht hätten, wenn wunderbare Menschen uns nicht unterstützt hätten.

Und wenn ich all das sehe, dann ist es nicht mehr schwer. Dann fühle ich mich erleichtert, glücklich, geehrt und dankbar.

Ich sehe die bunten Farben der herbstlichen Laubbäume. Der Himmel ist blau. Ich spüre die kühlen Temperaturen. Mein Blick geht auf das Thermometer. Die Anzeige zeigt 7 Grad. Das Herbsttraining kann endlich beginnen!


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2 Kommentare

  • Irene Keil

    Liebe Katharina, gerade habe ich diesen letzten Beitrag gelesen und er hat mir Tränen in die Augen getrieben. Tränen darüber, dass Eure Lebensplanung so plötzlich über den Haufen geworfen wurde und Ihr so viel verloren habt. Und Tränen darüber, dass ich in jedem Satz spüren kann, wie eng Ihr verbunden seid und wie Ihr um Euren Lebensinhalt kämpft. Und dafür bewundere ich Euch und ich weiss, dass Ihr das schafft, trotz allem Kummer und Trauer und Sorgen. Und ja, Ihr habt tolle Menschen hinter Euch stehen, die Euch wie ich von Herzen alles Gute wünschen. Aber diese tolle Menschen sehen einfach genauso wie ich, wie IHR seid, und deshalb stehen wir alle so hinter Euch. Und so schnell werdet Ihr uns auch nicht los. Alles Gute für Euch und fühlt Euch aus der Ferne fest gedrückt und umärmelt. Irene

    • Kat&8SeasonsHuskies

      Jetzt hatte ich Tränen in den Augen! Viele Dank für die lieben und berührenden Worte.
      Mit so viel Unterstützung können wir ja nur weitermachen, es ist nicht immer einfach aber mit viel Vertrauen und Durchhaltevermögen ist alles machbar!
      Viele Grüsse und bis bald!
      Katharina

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